Vom 2. bis 6. März 2018 findet das chinesische Filmfestival in Frankfurt und Düsseldorf statt. Zwei chinesische Regisseure, Wang Xiaolie (Vorsitzender der Jury) und Pema Tseden (Jury), werden im Konfuzius-Institut Frankfurt eine Diskussion mit den deutschen und chinesischen Zuschauern über die chinesische Filmproduktion und ihren internationalen Einfluss halten.

Wang Xiaolie ist chinesischer Regisseur und Kameramann und hat seinen Abschluss an der Pekinger Filmakademie gemacht. 1999 führte er Regie bei „Yao Wang Cha Li La“. Der Film erhielt den 7. Preis bei der „Five One Project“-Preisverleihung der zentralen Propagandaabteilung. Wang wurde darüber hinaus für den Goldenen Hahn in der Kategorie „Bestes Regiedebüt“ nominiert. 2017 stand er für den chinesischen Kassenschlager „Wolf Warrior 2“ hinter der Kamera.

Pema Tseden wurde im autonomen Bezirk Hainan der Tibeter in der chinesischen Provinz Qinghai geboren. Er ist Schriftsteller, Drehbuchautor und Regisseur, und führte bei vielen Filmen mit Tibet-Bezug Regie. Seinen Abschluss machte er an der Northwest University of Nationalities und der Pekinger Filmakademie. 2005 erhielt er den Goldenen Hahn in der Kategorie „Bestes Regiedebüt“ für den Kurzfilm „The Silent Holy Stones“. 2015 wurde er mit dem Film „Tharlo“ für die Kategorie „Horizons“ bei den Internationalen Filmfestspielen in Venedig nominiert. Beim Golden Horse Film Festival gewann er den Preis für das beste adaptierte Drehbuch und wurde beim 52. Golden Horse Film Festival für den Preis für das beste Drama, die beste Regie und die beste Kamera nominiert.

Wann: 03.03.2018, 15:00 Uhr
Wo: Konfuzius-Institut Frankfurt, Dantestr. 9, 60325 Frankfurt (1. OG)

Eintritt frei